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Tagung "Land in Sicht? Frauenrechte in der Arabischen Welt zwischen Anspruch und Realität" am Freitag den 20.November 2009 in der Deutschen Welle, Bonn von 10:30 - 16:00 Uhr.
Vor der Tagung findet von 9:00 - 10:00 Uhr in der Deutschen Welle ein De-Briefung zur EUROMED-Ministerkonferenz statt, die vom 11.-12. November 2009 in Marrakesch zu den Istanbul Conclusions tagte "Stärkung der Rolle der Frau in der Euromediterranen Region". Es berichten und bewerten die neuen Beschlüsse der Ministerkonferenz Regierungsvertreterinnen und NGO-Vertreterinnen aus dem Süden.
Weitere Informationen, Programm und Anmeldung unter www.womnet.eu
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2009 sind NRO-Netzwerke und Frauenrechtsorganisationen gefordert an der Bewertung und der Neupositionierung im Rahmen der Europäischen Nachbarschaftspolitik (ENP) mitzuwirken. Seit 2007 sind die neuen Instrumente (ENPI) in Kraft und NRO in der EU und den Nachbarschaftsländern haben darauf hingewirkt, in die Strategiepapiere und Aktionsprogramme eine Genderperspektive, sowie die umwelt-, sozial- und armutsorientierten Aspekte zu stärken. WOMNET nimmt bereits an den Konsultationen mit DG Relex zur Mid-term Review 2009 teil, damit einerseits NRO in den Ländern und während der Fact-Finding-Misisons der EC konsultiert werden, andererseits um in vorbereitenden NRO-Workshops (2.-3. Juli 2009, EAB Berlin) die Empfehlungen zusammenzuführen und in die Kommissionspläne einfliessen zu lassen. Hier arbeiten wir insbesondere mit Eurostep, Aprodev, Acsur, dem WWF und Karat Coalition zusammen. Darüber hinaus vertritt WOMNET seit 2009 das europäische Netzwerk WIDE in Fragen der Nachbarschaftspolitik und auch gegenüber CONCORD (EPAN Working Group). Bitte siehe auch unsere gemeinsame website www.enpi-programming.eu
Im südlichen ENP und im Rahmen des EUROMED-Prozesses findet Ende des Jahres in Rabat die Ministerkonferenz zur Überprüfung der Istanbul Conclusions von 2006 zur Stärkung der Rolle der Frau statt. Hier fordern die Frauenorganisationen aus dem MEDA-Raum einen verbindlichen Aktionsplan und eine transparente Bilanzierung über die bisherige Umsetzung. Aufgrund der politischen Lage wird der Euromed-Prozess nun häufig blockiert bzw. ausgesetzt. Eine weitere schwere Hürde für Frauennetzwerke sich zu konsolidieren und ihre Positionen in die Ausschüsse und an die Öffentlichkeit zu transportieren. Geplant sind hier nationale und regionale Workshops als auch zivilgesellschaftliche Foren vor und während der Rabat Conference. Hier arbeiten wir mit der EHRM, Acsur, dem MIGG und der EWL zusammen. WOMNET nimmt bei diesen Vorbereitungen auch die Vertretung von WIDE wahr.
Diese strategischen zivilgesellschaftlichen Aktivitäten begleiten wir zusätzlich mit unserem Projekt "Through their Eyes", einer Fotoausstellung und Podiumsdiskussionen zur rechtlichen und sozio-ökonomischen Situation von Frauen im Kaukasus, den GUS-Staaten, dem Balkan und Zentralasien. Mit der arabischen Filmwoche in Bonn (26.-31. Mai 2009) und Podiumsdiskussionen (18. Mai) tragen wir die Herausforderungen zur Stärkung der Frauenrechte in einen breiteren öffentlichen Diskurs. Hier arbeiten wir mit dem deutschen Netzwerk der ALS, der DW und der Bonner Kinemathek zusammen.
Neben der Fortführung unserer Arbeit zu den ENP und EUROMED, werden wir die frauenrechtliche Dimension und Auswirkungen auf die Menschenrechtslage aufgrund des Klimawandels fortführen. In Vorbereitung zu Kopenhagen ist die federführende Organisation Genanet, mit der WOMNET seit 2003 zusammenarbeitet. Die entwicklungs- und sicherheitspolitische Tragweite greifen wir mit der Tagung "Klimakriege und Frauenrechte" auf. Auch hier zeigt sich die Schnittstelle zu einem weiteren Schwerpunkt, den wir fortführen werden: Die Umsetzung der UN-Resolution 1325. Konfliktresolution und Gendereinbezug werden in allen Projekten aufgegriffen.
Stärkung der Zivilgesellschaften in den EU-Nachbar- schaftsländern 2008: ein gemeinsames Projekt von Eurostep/Brüssel, Oxfam/Niederlande, WOMNET/ Deutschland, ACSUR/Spanien und Aprodev/Brüssel
WOMNET veranstaltete vom 17-18 Juli 2008 in Kiew, Ukraine ein zweitägiges Capacity Building Seminar zur Stärkung der zivilgesellschaftlichen Partizipation im Rahmen der Europäischen Nachbarschaftspolitik (ENP). Dieser regionale Workshop ist Teil eines seit 2006 laufenden Kooperationsprogramms mit Brüsseler Dachverbänden. In 2008 wurden Workshops in 6 Nachbarschaftsländern der EU (Ukraine, Moldawien, Georgien, Marokko, Ägypten und Palästina) durchgeführt, um zivilgesellschaftliche Organisationen bei der Mitgestaltung, Partizipation und Erfolgsauswertung der sozialen, ökonomischen und gleichstellungspolitischen Entwicklung ihrer jeweiligen Länder zu fördern, Ihnen den Zugang zu EU Programmen zu ermöglichen und damit auch stärker in den nachbarschaftspolitischen Prozess der EU einzubinden. Hauptproblem ist nach wie vor, dass die Zivilgesellschaft in den meisten Nachbarschaftsländern der EU noch nicht ausreichend in diese Prozesse eingebunden ist. Für eine nachhaltige Entwick lung ist die Beteiligung der Zivilgesellschaft jedoch essentiell: Gerade soziale Entwicklung und speziell Gleichstellung und Demokratisierung kommen in den EU Instrumenten zu kurz. So ist eine kritische Auseinandersetzung mit den nationalen Strategiepapieren (CSP = Country Strategy Papers) und den Indikativen Programmen (National Indicative Programme = NIP) der EU ein zentrales Anliegen der 6 regionalen Workshops. Die in den Workshops von den zivilgesellschaftlichen Organisationen erarbeiteten Empfehlungen werden in Form eines Länderberichts am Jahresende - November 2008 - der Europäischen Kommission und den EU Delegationen in den jeweiligen Ländern vorgelegt und diskutiert. Diese sollen in die Mid Term Reviews der nationalen Strategiepapiere 2009 einfließen, um so soziale und menschen rechtliche Themen stärker in den Fokus der ENP rücken zu lassen.
Das WOMNET Projekt wird freundlicherweise vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt.
Mehr zum Programm - siehe oben - unter ENPI 2008.
Bitte siehe auch unsere unsere gemeinsame website zur Europäischen Nachbarschaftspolitik unter www.enpi-programming.eu
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As long as women continue to be beaten and killed through domestic violence, there is a need for feminist reserach and action. As long as garment factories pay women starvation wages, as long as women are denied easy access to the seat of power, the Feminist Movement must act. As long as HIV/AIDS destroys women, families and whole communities because of male dominance ... and women's inability to negotiate safe sex, the Feminist Movement must challenge the structures of patriarchy; As long as trade liberalisation policies disrupt the lives of women, their husbands, children, relatives and friends, the movement must be visible and active; As long as high goals of the Beijing Platform for Action are under threat; the fire must burn inside us, to create change." Nelcia Robinson, CAFRA
WOMNET, die Netzwerkstelle zu Gender und globaler Strukturpolitik, wurde 2003 als Projektbüro des NRO-Frauenforum e.V. eingerichtet. Das Ziel war, die Partizipation und Einflussnahme von Frauen NRO und zivilgesellschaftlicher Organisationen auf die Global-Governance-Prozesse und deren Umsetzung zu stärken. So leisten wir heute eine beidseitige Vermittlungsarbeit zwischen der internationalen und der nationalen Ebene und bringen die Positionen deutscher NRO in den internationalen Diskurs ein. Mit dem Ausbau von Allianzen mit Frauenorganisationen und zivilgesellschaftlichen Netzwerken aus dem Süden und dem Osten, stärken wir die Anwaltschaft für eine Genderperspektive in der Politikgestaltung entsprechend den Grundsätzen des Gender Mainstreamings. |