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Hintergrund
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Mit zunehmender Globalisierung und der Liberalisierung
von Märkten sind nationale Politiken an die
Grenzen ihrer Gestaltungsmöglich-keiten gestoßen.
Verstärkt wurden Initiativen wie der
Global Compact oder die Einführung der
Tobin Tax lanciert,
mittels globaler Strukturpolitik wieder eine Ordnung
herzustellen und die negativen Folgen der Globalisierung
sowohl in sozialer, ökonomischer und rechtlicher
Hinsicht, abzumildern und eine gerechtere Verteilung
der Ressourcen zu gewähren.
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Seit Anfang der 90er Jahre, und hier insbesondere
seit dem Umweltgipfel 1992
in Rio, sind die Organisationen der Zivilgesellschaft
ein wichtiger Bestandteil sowohl als Ressourcepersonen
bei der Formulierung internationaler Aktionsprogramme
als auch in der Vermittlung derer Inhalte an ihre
basisnahen Netzwerke.
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Die deutsche Bundesregierung hat sich in ihrer Koalitionsvereinbarung
für die Umgestaltung der Nord-Süd-Politik
in eine globale Strukturpolitik
ausgesprochen.
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Gleichzeitig hat sich die Bundesregierung zur Gleichstellung
von Frauen und Männern und der Aufnahme des
Gender Mainstreaming in die Regierungsarbeit im
Anschluss an die Peking+5
Konferenz der UN verpflichtet.
Mit Einrichtung der Interministeriellen Gender Mainstreaming
Arbeitsgruppe unter Federführung des BMFSFJ
und der Aufnahme des Gender Mainstreaming
in den Politikmaßnahmenkatalog des Auswärtigen
Amtes, wird die Geschlechtergerechtigkeit
mit der globalen Strukturpolitik verknüpft.
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